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Farm to Fork - biologische und nachhaltige Landwirtschaft für gesündere Lebensmittel

3 Min. Lesezeit

Farm to Fork“ ist ein von der Europäischen Kommission vorgelegter 10-Jahres-Strategieplan (2020-2030) und stellt einen innovativen Managementansatz dar, der von dem Grundsatz geleitet wird, dass Lebensmittel, Umwelt, Gesundheit und Landwirtschaft eng miteinander verbunden sind.

Der Plan ist Teil des Green New Deal (GND), eines weitreichenden Projekts, das auf ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Reformen basiert. Eines der ehrgeizigsten und verbindlichsten Ziele des GND ist die Erreichung der Klimaneutralität in der Europäischen Union bis 2050.

Was sind die Ziele von ‚Farm to Fork‘?

Farm to Fork“ hat mehrere Ziele, die eine gemeinsame Anstrengung aller EU-Mitgliedstaaten erfordern.

Diese Strategie zielt darauf ab, das europäische Lebensmittelsystem umzugestalten, es nachhaltiger und gleichzeitig transparenter zu machen und dabei die verschiedenen Akteure der Lieferkette einzubeziehen. Von der Produktion über den Vertrieb bis hin zum Endverbraucher.

Das Hauptziel ist die Entwicklung einer nachhaltigeren, biologischen und fairen Lebensmittelversorgungskette, aber auch das Erreichen eines informierten Endverbrauchers mit einem gesünderen Lebensstil, der die Verbesserung der globalen Standards anregt.

 

Welche Maßnahmen sind erforderlich, um diese Ziele zu erreichen?

Bio und Nachhaltigkeit spielen eine Schlüsselrolle in der ‚Farm to Fork‘-Strategie, aber auch Lebensmittelsicherheit und Abfallvermeidung.

Der ökologische Landbau spielt eine Schlüsselrolle; die Strategie zielt darauf ab, bis 2030 25 % der landwirtschaftlichen Fläche Europas auf ökologischen Landbau umzustellen. Der Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden in der Landwirtschaft soll um 50 Prozent reduziert werden. Der Plan enthält Maßnahmen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft und zum Schutz von Bestäubern wie Bienen, die für das Leben auf dem Planeten von unschätzbarem Wert sind, aber auch von Vögeln (wie dem Goldtrupial, einem Indikator für die Gesundheit der Umwelt).

Andererseits behält sich die ‚Farm to Fork‘-Strategie das Recht vor, den Endverbraucher zu einem gesünderen Lebensstil anzuregen, angefangen bei der Wahl einer Ernährung, die pflanzliche Produkte in größeren Mengen, biologische und nachhaltige Lebensmittel enthält, aber auch die Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung im Sinne einer Kreislaufwirtschaft.

Um eine größere Transparenz der Lieferkette zu gewährleisten, ist geplant, den Verbrauchern mithilfe digitaler Tools Informationen über die Herkunft, den Nährwert und den ökologischen Fußabdruck eines Lebensmittels zur Verfügung zu stellen. Perlage ist mit seinem Forschungs- und Entwicklungsprojekt ‚Filiera 4.0‘ bereits auf diesem Weg unterwegs. Es zielt darauf ab, eines unserer Produkte, den Quorum Valdobbiadene Prosecco DOCG Extra Dry, zu digitalisieren und zurückzuverfolgen und die jeweiligen Akteure in der Lieferkette für Weintrauben einzubeziehen.

Dieses wichtige Projekt schließt den Viehzuchtsektor nicht aus, mit Zielen wie der Reduzierung der Methanemissionen aus der Viehzucht und der Verbesserung des Tierschutzes.

Die Strategie verlangt auch, dass wir bei der Bekämpfung des Klimawandels einen Schritt weiter gehen, indem wir Systeme für erneuerbare Energien wie Solarpaneele einführen und die CO2-Emissionen sowohl für öffentliche Einrichtungen als auch für den Unternehmens- und Privatsektor ausgleichen.

Kurz gesagt, ‚Farm to Fork‘ fordert jeden auf, eine kleine Anstrengung zu unternehmen, um bis 2030 große Ergebnisse für die Gesundheit des Planeten und seiner Bewohner zu erzielen.

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